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Évaluations et Scores
19 Par Rene Gabriel
97 Par James Suckling
96 Par Vinous
93 Par Robert Parker
Paul Pontallier: Seit 1893 und 1989 ist dies in unserer nachvollziehbaren Geschichte die früheste Ernte. Es ist der konzentrierteste Jahrgang, den ich selbst auf Margaux erlebt habe, also dichter als 1986 und 2000! Der 2003er geht aber nicht in das Jahr der Trockenheit ein, denn der 1995er war klimatechnisch noch trockener. Es ist die Hitze, die den Jahrgang von den Gerbstoffen her charakterisiert. Und dennoch ist er ein Klassiker geblieben, denn trotz der Hitze sind keine unpassenden, exotischen Noten in der Aromatik des jüngsten Château Margaux zu finden. Fassprobe im Jahr 2004: 83 % Cabernet Sauvignon, 12 % Merlot, 5 % Petit Verdot und Cabernet Franc. Der Ernteertrag lag bei weniger als 30 hl/ha, bei den Petit Verdots teilweise sogar bei lediglich 5 hl/ha. Nur 45 % der Ernte wurde als Grand Vin selektioniert, was 150'000 Flaschen ergab (also rund die Hälfte der Menge im Vergleich zu den Jahren 1982 und 1983): Tiefes, dichtes Purpur mit violettem Schimmer. Viel Cabernet-Ausdruck in der Nase, wirkt noch kalt und extrem tiefgründig, zart florale, aber erfrischende Noten, Rauchkonturen, fleischig, schwarze Pfefferkörner und erst dahinter kommen die blau- und vor allem schwarzbeerigen Fruchtnoten zum Tragen. Im Gaumen fest, fleischig, sattes, noch dezent eckig wirkendes Extrakt, die gewaltigen Tanninmassen verhindern die gewöhnlich zu erwartende Margaux-Finesse und geben dem Wein eine Affinität, die eher einem St. Estèphe gleicht. Die Kraft und das Potential ist gewaltig, aber man muss wohl bei diesem Premier Grand Cru mit diesen doch eher bäuerlichen Konturen hoffen, dass der weitere Fassausbau und das durch das Holz gewonnene Fett mehr Fülle und Charme geben wird. Sicherlich kein Jugendcharmeur und dann vielleicht ein Château Margaux, der zum Teil Gerbstoffkonstellationen wie 1981, 1986 und 1988 haben wird. Vielleicht ist es gerade die zu intensive Konzentration, welche bei diesem Wein die wirkliche Grösse verhindert. Die Gerbstoffe alleine betrachtet, erinnern die Altweinfreaks an 1928, 1945 und 1961. Nun muss dieser Margaux in den nächsten zehn, vielleicht gar erst zwanzig Jahren beweisen, dass er diese Tannine verdaut resp. integriert, und ob er wirklich zu den ganz grossen Médocs des Jahrganges 2003 gehören kann? Andere Mitkonkurrenten wie Giscours und Palmer scheinen momentan über diesem noch fragwürdigen Margaux zu liegen. Warten wir's ab! (18/20 2015 – 2040). Als ich im Oktober 2004 mit einer Gruppe der Académie du Vin auf Margaux an die Türe klopfte bat ich Paul Pontallier mir nochmals den 2003er Margaux zum Verkosten zu geben. Noch selten hatte ein Jungwein eines Premiers mich derart persönlich beschäftigt. Ich degustierte ihn nach dem ‹‹dünnen›› 2001 und somit erschien er mit nochmals viel konzentrierter. Heisses, nach Korinthen duftendes Bouqut, viel Teernoten (fast Asphaltkonturen…), trocken und wahnsinig konzentirert. Im Gaumen robust, körnig, intensive, ja dominierende Gerbstoffkontur, massiver Körperbau, denn hier kommen zu den Tanninen auch noch zupackende Muskeln zum Zug. Das Potential ist wesentlich höher, als seine Klasse. (18/20). Noch 5 Monate bis zur Abfüllung. Aufhellendes Granat mit rubinem Rand. Ein verrücktes, delikates Bouquet mit viel Dörrfrüchten, Rumtopf, Sultaninen und Vanillesüsse, Parisette-Brotkrustenton und frisch gekochtes Pflaumenmus, trotz der schweren Süsse wirkt der Wein frisch und fast verspielt in der Nase. Im Gaumen aussen füllig, cremig und opulent, darunter gut stützende Muskeln die aber eher von den Tanninen als von der Säure her stammen, Dörrbananen, exotische Hölzer, im Finale dann ein gewisser Tanninüberhang im Verhältnis zum eigenen Weinfett. Ein zweifellos erotischer Wein mit viel Süssepotential und von den Tanninen her dem 61er und vom Fruchtdruck her dem 59er gleicht. Erst in 10 Jahren wird man genau wissen in welche Richtung dieser powervolle Margaux geht. 06: Verrücktes, heisses Bouquet, viel Dörrfrüchte, erste Kräuternoten, trotz der enormen Hitze im Traubengut bleibt
Producteur
Château Margaux

Indiscutablement, Château Margaux constitue la propriété la plus éblouissante des châteaux médocains, et sa façade grandiose couplée à son allée spectaculaire bordée d’arbres, en dit long sur sa réputation, déjà impressionnante. Erigée au début du 19ème siècle, la bâtisse se dresse toujours aussi fièrement, symbole des vignerons qui y ont œuvré durant des siècles. André Mentzelopoulos, né en Grèce, a acquis le domaine en 1949 et depuis les années 1980, c’est sa fille Corinne qui perpétue ses traditions bien ancrées. En 1983, le charmant Paul Pontallier, aujourd’hui disparu, a rejoint l’équipe, en tant que directeur technique alors qu’il n’avait que 27 ans. Ce château traditionnel, dirigé par une équipe jeune mais talentueuse, s’est métamorphosé pour se hisser parmi les meilleurs vins de Bordeaux. S’épanouissant sur 262 hectares, le domaine propose sa cuvée phare, son Grand Vin à base de cabernet-sauvignon, le Château Margaux, mais aussi un remarquable second vin, le Pavillon Rouge du Château Margaux et un 100% sauvignon blanc, unique en son genre à Margaux, le Pavillon Blanc du Château Margaux.