Close
Suchen
Filters

Tertre Roteboeuf 1988 75cl

Grand Cru | St. Emilion | Bordeaux | Frankreich
CHF 313.50
Rezensionen & Bewertungen
95 James Suckling
Château Le Tertre Rôteboeuf was a hot estate in the late 1980s and early 1990s but then lost some of its luster. I was lucky enough to find a bottle in Bordeaux at a small restaurant, of one of its first top vintages - 1988 - and it turned out to be a delicious bottle. It was still big and rich with lots of dried fruits and spice. Full-bodied and tannic. Shows that many of the 1988 Bordeaux are still beautiful and flavorful.
92 Robert Parker
A sleeper vintage for proprietor Mitjavile’s beloved Tertre Roteboeuf, the 1988 has a deep plum/garnet color and a gorgeous nose of earth, underbrush, cherry cough syrup, licorice, and caramel. It is full-bodied, very pure, ripe, with loads of concentration, yet good definition and structure. No, it is not as dense as the 1989 nor as flamboyant and flashy as the 1990, but this is a classic Tertre Roteboeuf that should continue to drink well for at least another 10-15 years. Anticipated maturity: Now-2015. Last tasted, 12/02.
92 Robert Parker
A sleeper vintage for proprietor Mitjavile’s beloved Tertre Roteboeuf, the 1988 has a deep plum/garnet color and a gorgeous nose of earth, underbrush, cherry cough syrup, licorice, and caramel. It is full-bodied, very pure, ripe, with loads of concentration, yet good definition and structure. No, it is not as dense as the 1989 nor as flamboyant and flashy as the 1990, but this is a classic Tertre Roteboeuf that should continue to drink well for at least another 10-15 years. Anticipated maturity: Now-2015. Last tasted, 12/02.
17 Rene Gabriel
Arrivage (16/20): Reife Amarenakirschennase, dunkle Schokolade; würzig mit verdeckten Spuren von flüchtiger Säure. Im Gaumen noble Bitterkeit, dunkle Schokolade, Kakao mit kaum spürbaren, kernigen Tanninen. Die ebenfalls kernige Bitterkeit im Gaumen könnte aber auch von nicht ganz ausgetrocknetem Barriquenholz stammen. Eine Doppelmagnum 1995: Wuchtiges Bouquet; fast wie ein 82er (so füllig), er zeigt Druck, ist aber trotzdem noch verschlossen. Im Gaumen ebenfalls dicht, hart in den Gerbstoffen, bourgeois, noch immer wirken die Tannine durch die Barriquentortur zu trocken. 98: Tiefes Granat; satt in der Mitte. Rauchiges Bouquet, einen Hauch flüchtiger Säure darin, dann immer fetter und dichter werdend, viel Dörrfrüchte, Backpflaumen und Lakritze. Im Gaumen fleischig, fettes Extrakt, klassisches St. Emilion-Terroiraroma, feinsandiger Fluss, viel Power und grossartige Länge (17/20). 01: Noch immer sehr dunkle Farbe, jedoch feiner Orange-Schimmer am Rand. Trockene, an einen recht grossen Toskaner erinnernde Nase; Dörrtomaten, Backpflaumen, eine schöne Fruchtsüsse darin, neigt ein bisschen zur Trockenheit. Im Gaumen mittelgewichtig, leicht kernige Tannine, die sich mit der aktiven Säure verbinden, Himbeerkerne, zeigt sich trotz Evolution immer noch streng und sandig in der Textur. Charme wird er nie entwickeln, aber er lässt die Behauptung zu, dass er noch lange leben wird. 17/20 vorbei
17 Rene Gabriel
Arrivage (16/20): Reife Amarenakirschennase, dunkle Schokolade; würzig mit verdeckten Spuren von flüchtiger Säure. Im Gaumen noble Bitterkeit, dunkle Schokolade, Kakao mit kaum spürbaren, kernigen Tanninen. Die ebenfalls kernige Bitterkeit im Gaumen könnte aber auch von nicht ganz ausgetrocknetem Barriquenholz stammen. Eine Doppelmagnum 1995: Wuchtiges Bouquet; fast wie ein 82er (so füllig), er zeigt Druck, ist aber trotzdem noch verschlossen. Im Gaumen ebenfalls dicht, hart in den Gerbstoffen, bourgeois, noch immer wirken die Tannine durch die Barriquentortur zu trocken. 98: Tiefes Granat; satt in der Mitte. Rauchiges Bouquet, einen Hauch flüchtiger Säure darin, dann immer fetter und dichter werdend, viel Dörrfrüchte, Backpflaumen und Lakritze. Im Gaumen fleischig, fettes Extrakt, klassisches St. Emilion-Terroiraroma, feinsandiger Fluss, viel Power und grossartige Länge (17/20). 01: Noch immer sehr dunkle Farbe, jedoch feiner Orange-Schimmer am Rand. Trockene, an einen recht grossen Toskaner erinnernde Nase; Dörrtomaten, Backpflaumen, eine schöne Fruchtsüsse darin, neigt ein bisschen zur Trockenheit. Im Gaumen mittelgewichtig, leicht kernige Tannine, die sich mit der aktiven Säure verbinden, Himbeerkerne, zeigt sich trotz Evolution immer noch streng und sandig in der Textur. Charme wird er nie entwickeln, aber er lässt die Behauptung zu, dass er noch lange leben wird. 17/20 vorbei
Hersteller
Château Tertre Roteboeuf
Dieses Weingut in Saint-Laurent-des-Combes findet sich an einem äußerst prestigeträchtigen Standort, der für die Produktion feiner Weine steht. Seine Weinberge liegen an demselben Hang wie die von Pavie, Troplong-Mondot und Larcis Ducasse, und doch wurde dem sagenhaften Château Tertre Roteboeuf nicht einmal der Rang eines Grand Cru Classé zugesprochen. Der wortgewandte und mutige Winzer François Mitjavile besitzt und leitet das Anwesen seit 1978. Sein Jahrgang 1985 war ein sensationeller Erfolg und wurde einer von Bordeauxs ambitionierten Kultweinen. Heute produziert das Gut Weine, die es mühelos mit den Premiers Grands Crus Classés der Appellation aufnehmen können, und sogar mit den Ersten Gewächsen des Haut-Médoc. Mit der Kombination aus sorgfältigen Weinbaupraktiken und sehr später Lese – optimal gereifter Trauben – hat sich das Tertre Roteboeuf seinen markenartigen Stil einer üppigen, rosinenähnlichen Opulenz geschaffen. Der Grand Vin ist hochgradig komplex, mit einer würzigen, an Rosinen anklingenden Fülle, die von Eichentönen abgerundet wird. Diese einzigartige Signatur der Mitjavile-Weine ist es, was sie für Sammler wie Weinliebhaber auf der ganzen Welt absolut unwiderstehlich macht.