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Pichon Longueville Baron 1985 75cl

2eme Grand Cru Classé | Pauillac | Bordeaux | France
CHF 216.20
Évaluations et Scores
18 Rene Gabriel
86: Fassdegustation (17/20): 76 % Cabernet Sauvignon, 24 % Merlot. Die schönste 85er Farbe! Schwarz wie Arabiens Nächte. Fruchtige, vielversprechende Nase. Im Gaumen dichtes Tanningefüge, blaubeerige Aromen, darunter in der Struktur etwas rauh, wirkt weiniger als der 86er. 1994 anlässlich eines Mittagessens auf dem Château getrunken: Er riecht wie ein reifer Kalifornier aus dem Stags Leap District; Eucalyptus, Schokotöne, darunter gekochtes, warmes Cassis. Weicher Gaumen mit runden, reifen Tanninen. Macht viel Spass und ist jetzt auf dem Höhepunkt. Zwei Jahre später notierte ich: Der 85er Baron gehört zu meinen schönsten Irrtümern, die mir rund um den Wein je passiert sind. Er legt immer mehr zu und wird zu einem terroirduftenden Klassiker. Auf Auktionen nicht gefragt. Zum Glück für alle, die jetzt dies lesen. 98: Reifendes Granat mit letzten Granatreflexen. Viel Schoko- und Malztöne, pflaumig, weich, buttrig und laktisch. Im Gaumen weich, füllig wie ein fetter Pomerol, samtige Tannine, die wiederum eine Pflaumen-, Dörrfrüchtenote hervorheben, voll genussreif, gleicht dem genialen 59er. 03: Ueli Eggenberger hatte diesen Wein für einen geselligen Weinabend im Köcher. Jetzt immer noch ein reifer, besonders charmanter Pauillac! 05: Im Stubaital: Dunkles, tiefes Weinrot, satt in der Mitte. Tiefgründiges, zu Beginn etwas moosiges Bouquet, viel Pflaumentöne, eine fast marmeladige Süsse dahinter, dunkle Pralinen, Erd-Eisennoten, Minzespuren, braucht Luft. Fleischiger, fetter Gaumen, wieder Malztöne, sogar ein Hauch Feigen zeigend die wohl von reifen Merlot her stammen und dem Wein diese fast Pomerol-hafte Fülle geben, gebundene Textur, dickes Finale. Artisanale Vinifikation mit viel Potential. Wird er vielleicht einmal der Nachfolger des legendären 1959 Pichon Baron? Zwei Stunden dekantieren (18/20). Habe ihn 3 Stunden dekantiert. Ein verrückter, grosser Bordeaux! Liegt ganz nahe bei 19 Punkten. 06: Für die Basler Kantonalbank im Weiherschloss Bottmingen serviert. Grosser Wein mit Tiefgang und einem Hauch alter Bordeauxtradition im Geschmack. Wäre schön, diesen lange unterschätzten Pauillac aus einer Grossflasche zu trinken. Nehme Einladungen gerne entgegen! (18/20). 10: Mitteldunkles Weinrot, feiner Reifeschimmer am Rand. Das Bouquet beginnt etwas dumpf, erdige Süssnoten, rote, getrocknete Beerenhäute, Moschus und Wildledertouch, dezent alkoholisch. Fleischiger Gaumen mit guter Fülle, kernige Mitte, an sich recht gross aber nicht auf dem nötigen Niveau vinifiziert. Also „klassisch“. 11: Mittleres Weinrot, leicht trübe, erste Reifereflexe. Die Nase beginnt klassisch, will heissen leicht dumpf mit einer schönen, erdigen Süsse, etwas Cassis war noch da, aber auch rote Pfefferschoten, welche die knappe Reife des Cabernets anzeigten. Im Gaumen mittelgewichtig, gute Balance zwischen stützender Säure und restlichen Tanninen. Hält sich gut und ist jetzt immer noch sehr schön zu trinken.
94 Wine Spectator
Big and rangy in every way. Packs in lots of cedary currant and anise flavors. Though it's quite thick with tannins on the finish, the fruit flavors hang on for the ride. A young wine; try after 2003.--Cabernet Challenge. –JL
Producteur
Château Pichon-Longueville Baron
Second Grand Cru Classé connu pour ses vins rouges corpulents à dominante cabernet-sauvignon, le Château Pichon-Longueville Baron figure parmi les Supers Seconds les plus adulés de Bordeaux. Domaine fondé à la fin du 17ème siècle, son château a été érigé en 1851 et offre un panorama sur l’estuaire de la Gironde à couper le souffle. AXA Millésimes, branche vins fins de la compagnie d’assurances AXA, a racheté la propriété en 1987, faisant appel peu de temps après à Jean-Michel Cazes, propriétaire du Château Lynch-Bages, pour la gérer. Sa gestion, couplée à des rénovations majeures entreprises sur le domaine, ont rapidement permis de renouer avec l’excellence. A son départ en retraite en 2000, c’est Christian Seely qui a assumé son rôle capital de directeur général. Les vins rouges musclés qui représentent aujourd’hui la marque de fabrique du domaine constituent l’aboutissement d’années de labeur assidu et d’une précision d’orfèvre, dans les vignes comme dans le chai. Le grand vin, Pichon-Longueville Baron, est doté de richesse et de profondeur, un modèle d’excellence qui gagne en profondeur après dix ans de vieillissement au minimum. Le second vin, Les Tourelles de Longueville, a fait son apparition en 1986, et incarne, lui aussi, le style maison tout en puissance mais aussi élégance.