94 Robert Parker
The 2001 Cos d'Estournel is blended of 55% Cabernet Sauvignon and 45% Merlot—a very high percentage of Merlot in this vintage and a very late harvest, which started on October 1st. Deep garnet in color, the nose is singing with savory notes of smoked meats, tapenade, bay leaves and beef drippings with a core of plum preserves, redcurrant jelly, dried cherries and baked blackcurrants with wafts of peppermint tea and dried roses. Medium-bodied, the palate practically tingles with vibrant dried herbs, red fruit preserves and minty notes, structured with firm, finely grained tannins and fantastic freshness, finishing very long and minerally.
92 Wine Spectator
Suave, with a cool, minty hint weaving around the core of mulled red currant, blackberry and plum fruit. Lovely spice, black tea and singed juniper notes are perfectly inlaid throughout, showing a tug of charcoal at the very end. Drink now through 2025. 17,705 cases made.—J.M.
17 Rene Gabriel
02: Fassprobe (17/20): Herrlich duftiges Kirschenbouquet mit einem Hauch erfrischender Melisse darin, kandierte Früchte, Früchtetee, Cassis, Mandel- und Marzipannoten. Im Gaumen schlank anmutend, mit Muskeln, jedoch im Verhältnis dazu eher wenig Fleisch, florales Finale mit kernigen Gerbstoffen, die ebenfalls etwas zu stark im Vordergrund sind, versöhnliches Mocca im Finale. Insgesamt viel Rasse und auch Kraft, aber etwas zu wenig Fett dazu. Schon wieder ein eher enttäuschender Cos, der sicherlich kein Geschenk an seine Weinfreunde vom Preis her darstellen wird. Gleicht dem 94er, der ähnliche Parallelen bei der Primeurverkostung zeigte. 04: Deutlich hellere Farbe als die Jahrgänge 2002 und 2003; aufhellendes Rubin mit relativ grossem Wasserrand. Duftiges, pfeffriges Bouquet, rote Johannisbeeren, dahinter Kaffeenoten und Zedernholz, wunderschöne, an exotische Gewürze erinnernde Duftnoten darin (vor allem Nelken), bleibt jedoch eher schlank im Ansatz. Feiner, eleganter Gaumen, die Gerbstoffe wirken geschliffen und machen den Wein jetzt schon zart und fein, im Finale bleibt eine leicht unreife Schalennote zurück, mittleres Finish. (17/20). 06: Mitteldunkles Rubin-Purpur. Intensives, zu Kopf steigendes Bouquet, Wildkirschen, Kaffee, Gerwürznelken, leicht grünlicher Cabernettouch, eigentlich recht schlank, dafür aber ziemlich tiefgründig. Aromatischer Gaumen, mittlere Statur, schwarze Pfefferkörner, Pflaumenschalen, durch seine Konzentration etwas aufrauend, kann vielleicht noch einen Punkt zulegen und wird dann aber als eher klassischer, langlebiger Cos in die Geschichte eingehen. 08: Zum Mittagessen auf Cos getrunken. Zeigt sich jetzt schon als verführerischer Schmeichler mit einer weichen Textur und pflaumiger Süsse. Mittlerweile gibt Jean-Guillaume auch irgendwie zu, dass dieser Cos zwar aus einem grossen Jahrgang stammt, aber doch nicht ganz so gelungen ist. 09: Dunkles Granat mit violettem Schimmer. Würziges Bouquet, schwarzes Pfeffermehl, dunkle Edelhölzer, vielschichtig. Stoffiger Gaumen, leicht mehliger Körper, ausgeglichene Adstringenz, wirkt leicht aufrauend und so fehlt ihm etwas die Harmonie für seine erwartete Klasse. Am Wine und Dine in Bad Ragaz: Langweilig und irgendwie schon in erster Reife. 10: Braucht gut eine halbe Stunde Luft und wird dann recht fein und angehnehm. Ziermlich grosser, feiner St. Estèphe - aber kein grosser Cos. trinken (2009 - 2025)