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Rezensionen & Bewertungen
19 Rene Gabriel
1991 in Belgien im Castel Maurick getrunken: Offene, ausladende Nase; süss mit einer versteckten Muskatwürze (?). Im Gaumen zu Beginn malzig mit pfeffriger Säure, füllig. Im Finish betörender Passionsfruchtgeschmack (Passaia). Paul Hermann hatte mir 1992 eine Flasche zum Geburtstag geschenkt, die wir zusammen auf Lynch-Moussas zu einer phantastischen "Foie de Canard au Purée de Figues" genossen. 98: Rodenstock-Probe in München: Mittleres Gelb mit ersten Goldreflexen. Weit ausladendes, elegantes, reifes Bouquet; traumhaft und delikat. Im Gaumen viel Schmelz, der sich in eine opulente Fülle umwandelt. Ein Yquem voller Charme mit Barsac-Affinität. trinken
Hersteller
Château d'Yquem
Fünfundfünzig Kilometer südlich der Stadt Bordeaux liegt das zauberhafte, 400 Jahre alte Château d’Yquem mit atemberaubendem Blick auf das Sauternes-Tal. Dieses berühmte Weingut genießt weltweites Ansehen als einer der besten Süßweinproduzenten Frankreichs. Nach über zwei Jahrhunderten verkaufte die Familie Lur Saluces das Anwesen 1999 an LVMH. Die sonnenüberfluteten Weinberge mit über 100 Hektar Ausdehnung profitieren von dem frischen Morgennebel und werden peinlichst genau Traube für Traube gelesen. Die ungefiltert abgefüllten Weine reifen mehr als drei Jahre in neuen Eichenfässern, unter Aufsicht von Winzer Pierre Lurton, vormals Direktor des Château Cheval Blanc, der seit 2004 für die Vinifikation zuständig ist. D’Yquem-Weine verteidigen ihren Status als Premier Cru Supérior spielend, denn ihre Kombination aus Feinheit, Kraft und femininer Stärke ist bislang unerreicht. Trotz enormer Produktionsmengen sind dies Spitzenweine, die ihren höchsten Ausdruck im Grand Vin des Hauses, Yquem, finden.