Close
Suchen
Filters

Cos d'Estournel 1983 75cl

2eme Grand Cru Classé | St. Estephe | Bordeaux | Frankreich
CHF 135.15
Rezensionen & Bewertungen
91 Wine Spectator
Dense and powerful with tobacco, cherry and vanilla aromas and flavors. Full-bodied and very firm with a long finish. Needs time; try after 1998.--The Bordeaux 50.
16 Rene Gabriel
Sehr oft verkostet. Die Wertung in der vollen Genussphase lag bei 17/20 Punkten. 95: Sehr tiefe Farbe, feine Orange-Färbung. Starkes Zedern-Bouquet, russig, Cigarrenkiste, Korinthen, Teer, beginnende Oxydation. Im Gaumen fest, fleischig, sanfte Lakritzenbitterkeit im trockenen Extrakt. Obwohl die Gerbstoffe noch recht massiv sind, oxydiert der Wein nach etwa zwei Stunden. 02: Die Nase ist leicht besser als der Gaumen, leider trocknet der Wein nunmehr vollständig aus. 03: Erstaunlich dunkle Farbe, wenig Reifetöne für dieses Alter. Das Bouquet beginnt trocken und öffnet sich nur langsam; zarter Kräuterhauch, Ricola, Kardamom, Backpflaumen, zeigt sich recht tiefgründig und entwickelt sogar einen Hauch schwarzer Trüffel. Mittelgewichtiger Gaumen, eine gewisse Neigung zu kapseliger Zungenstruktur, gute Konsistenz, jedoch nur mittleres Finale. Gut erhalten, aber seine Erwartungen nicht ganz erfüllend (15/20). In der Cos-Vertikale nicht besonders ansprechend; Wildfleischnoten in der Nase. Im Gaumen gerbig und unfertig, wirkt vordergründig. (15/20). 13: Mittleres, reifes Weinrot mit Orangenuancen. Intensives Bouquet, Dörrfrüchtenoten, Mokka, Röstkaffee, dunkles Malz, Korinthen, dunkles Leder, eine gewisse Hermitage-Affinität mit einen Teer-Untertönen. Im Gaumen ziemlich dicht, zeigt eine geschmeidige Textur, nachhaltiges Finale. Das ist wieder einmal eine richtig gute Flasche, nachdem er in letzter Zeit oft enttäuschend war. (17/20). 13: Deutliches Orange, im Innern noch etwas Granat. Welkes Bouquet, nasser Humus, Milchschokonoten, wirkt so etwas matt. Im Gaumen mit wenig Spannung, tiefe Säure, im Innern pfeffrig, ja sogar pikant, Cayennenoten. Trotzdem ist dieser Wein – für sein generelles Niveau – eher enttäuschend. War schon immer im Grand-Cru-Schlusslicht des Jahrganges. vorbei
81 Robert Parker
At first glimpse in March 1984, this Cos d'Estournel was raw, tannic, angular, and unyielding, although it had good color and weight on the palate. Later in the year the wine was showing more richness and fruit, but still decidedly tannic in a hard, lean way. Recent tastings have established that this wine is maturing quickly, taking on an advanced color. Never the picture of balance, this weedy, somewhat attenuated effort from Cos has become more compressed and charmless over time. It is a disappointment for the vintage. Anticipated maturity: Now. Last tasted 11/96.
81 Robert Parker
At first glimpse in March 1984, this Cos d'Estournel was raw, tannic, angular, and unyielding, although it had good color and weight on the palate. Later in the year the wine was showing more richness and fruit, but still decidedly tannic in a hard, lean way. Recent tastings have established that this wine is maturing quickly, taking on an advanced color. Never the picture of balance, this weedy, somewhat attenuated effort from Cos has become more compressed and charmless over time. It is a disappointment for the vintage. Anticipated maturity: Now. Last tasted 11/96.
Hersteller
Château Cos d'Estournel
Das Château Cos d'Estournel produziert einige der sagenhaftesten Weine im Médoc und ist zweifellos das beste Weingut in Saint-Estèphe. Die allumfassenden 91 Hektar Weinbergfläche drapieren sich um das majestätische, fast orientalisch anmutende Gebäude auf dem Hügel von Cos. Der Gründer Louis Gaspard d’Estournel wurde im 19. Jahrhundert auch der “Maharadscha von Saint-Estèphe” genannt, aufgrund seiner Siegeszüge in fernen Ländern, wodurch seine Weine bis nach Indien gelangten. So ließ er diese exotischen Pagoden als Manifestation seines großen Erfolgs erbauen. Heute gehört der Besitz dem französischen Multimillionär Michel Reybier, der die Gründungswerte von Qualität und Vorzüglichkeit weiterträgt und seit dem Jahr 2000 die Qualität nochmals steigern konnte. Die beachtlichen Investitionen Reybiers in modernste Technologien haben dieses Weingut auf ein neues Level gehoben. Die führenden Vinifikationstechniken behinhalten Mostkonzentration, malolaktische Gärung im Fass und neue Eiche beim Ausbau. Der Cos d’Estournel ist ein langlebiger, robuster, aber harmonischer Wein, dessen Intensität und Komplexität nach zehn Jahren zu voller Entfaltung kommen. Der Zweitwein hieß früher Marbuzet, was aber auch ein Cru Bourgeois bezeichnet, und wird heute als Les Pagodes de Cos verkauft.