17 Rene Gabriel
Bisher nur zweimal verkostet. Wer es sich leisten kann, soll einmal diesen genialen La Fleur-Pétrus gegen den fast unbezahlbaren Pétrus blind degustieren. Ich bin mir fast sicher, dass Pétrus verliert. 95: Ein Traumwein, der noch sehr jung ist: Etwas eigenwillig wirkt die leicht grün anmutende Note im Fruchtextrakt. Diese liefert aber andererseits auch wieder den Beweis, dass hier noch keine Hast für den Genuss angebracht ist. Ein grosser Pomerol fürs Burgunderglas. (18/20). 04: Bei einer Vierserie im Sempacherhof blind verkostet und erkannt. Das war gar nicht so einfach, denn es standen alles 82er zur Degustation und darin war auch der Figeac. Und genau der Figeac hatte ähnliche Würzkomponente wie dieser La Fleur-Pétrus. Vor allem die grünliche Nase zu Beginn, dann folgten Caramelnoten, helle Schokolade und Ingwer. Erkannt hatte ich ihn letztendlich im Gaumen, wegen den Himbeerkomponenten und der etwas grösseren Fülle. Obwohl der Wein jetzt reif ist, muss man sich noch nicht beeilen, denn der Wein legt immer noch zu. Auf alles Fälle wegen den anfänglichen Grüntönen immer noch dekantieren. (18/20). 12: Magnum. Deutlich aufhellend, entsprechend Reifetöne mit ziegelroten Reflexe. Viel Pflaumen in der süsslichen Nase, helle Schokolade, fast laktisch mit Nuancen von Rosinen und gedörrten Tomaten. Im Gaumen weich, rund, füllig, das Jahrgangsfett zeigend, im Finale genau wie ein leicht überreifer Pomerol. (17/20). 13: Beginnt muffig mit pilzigen Tönen. Doch schnell kommt Süsses zum Veroschein, gekochte Erdbeeren und Hagebutten, wirkt füllig. So auch im Gaumen, weich und mit viel Charme. Drei Stunden Dekanterien. austrinken
90 Robert Parker
The 1982 is outstanding, revealing aromas of coffee, black cherries, herbs, and caramel. Spicy, with sweet tannin, medium body, outstanding concentration, and a lush, supple texture, this fully mature offering should be consumed over the next 5-6 years.